Söbbeke hat aufgeforstet

Praktizierte Nachhaltigkeit für die Klimabilanz

 

„Wir werden rund 20.000 Bäume in Heemsen pflanzen. Und da wir eine Kartierung der Bodenverhältnisse vorliegen haben, wissen wir sehr genau, welche Bäume hier am besten wachsen werden.“ Das waren die Worte von Förster Bethke im Jahr 2011, als er in Kooperation mit der Umweltschutzorganisation PrimaKlima und Mitarbeitern der Molkerei Söbbeke mit der Aufforstung einer drei Hektar großen Ackerfläche bei Heemsen in Niedersachsen begonnen hatte. Gemeinsam u. a. mit Paul Söbbeke setzte er damals persönlich den ersten Buchensetzling. Jetzt, fünf Jahre später, zieht er Bilanz. Der Wald entwickelt sich gut und er berichtet der Molkerei: "Die häufigen und ergiebigen Regenfälle im Frühjahr haben der Fläche gut getan. Erwartungsgemäß hat der Ahorn die Führung übernommen, die Eiche kommt ins Ziehen und die Buche hat sich etabliert. Der Waldrand zeigt sich entsprechend dem Alter. Eine Kulturpflege wie im letzten Jahr ist m. E. nicht mehr erforderlich. Zum Vergleich der Entwicklung kann man gut den Altbestand im Hintergrund nehmen.“

Das Ziel der Molkerei Söbbeke war es u. a. mit diesem Projekt den C0²-Ausstoß, der z. B. durch die Herstellung von Joghurtbechern entsteht, mit Hilfe des neuen Waldes auszugleichen und so Verpackungen CO²-neutral herzustellen. Die in Heemsen entstandene Waldfläche hilft dabei und bindet in zehn Jahren etwa 300 Tonnen CO². Da die Bäume bis zur forstwirtschaftlichen Verwertung im Durchschnitt 20 Jahre stehen bleiben, werden es schließlich etwa 600 Tonnen sein.

Gronau / Heemsen, Juni 2016


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