Laib
Bio Schnittkäse 50 % Fett i. Tr., rotgeschmiert, affiniert mit einer Mischung aus Dinkelkorn* und Eichenrinde*
  • Münsterländer Wilder Bernd 50 % Fett i. Tr.

    Zutaten:

    pasteurisierte Kuhmilch*, Speisesiedesalz, mikrobielles Lab, Säuerungskulturen
    affiniert mit Dinkelkorn* und Eichenrinde*

    Durchschnittliche Nährwerte je 100 g
    Energie 1524 kJ (368 kcal)
    Fett 29,6 g
    davon gesättigte Fettsäuren 20,5 g
    Kohlenhydrate <0,1 g
    davon Zucker <0,1 g
    Ballaststoffe 0,0 g
    Eiweiß 23,0 g
    Salz 2,0 g
    Käserinde nicht zum Verzehr geeignet
    Käse Lab mikrobielles Lab
    Allergiehinweise:
    Lactose, Milcheiweiß
    Gebinde:
    ca. 3,8 kg Laib
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    *aus kontrolliert ökologischem Landbau
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  • Geschmack: pikant würzig

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X Münsterländer Wilder Bernd

Im schönen Münsterland liegt das verträumte Städtchen Nienborg. Seit Jahrhunderten wird dort Geschichte lebendig gehalten, denn das alte Schloss liegt noch immer inmitten des Dorfes. Eine Geschichte hält sich besonders hartnäckig in den Köpfen der Einwohner: die Geschichte vom „Wilden Bernd“. Als hessische Truppen unter Kapitän Rucer 1633 die Stadt Nienborg überfielen, verdankten es die auf das Schloss flüchtenden Bürger dem „Wilden Bernd“, das der Angriff mit einem einzigen Schuss abgewehrt werden konnte. Aber wie kam es dazu? Der Wilde Bernd war nicht gerade beliebt bei den Bürgern Nienborgs, denn er war als Wilddieb bekannt. Als er eines schönen Tages so durch die Nienborger Wälder streifte, begegnete er den feindlichen Truppen. Beim Anblick der Gefahr eilte er ins Dorf zurück und warnte die Bürger. Während sich alle schutzsuchend auf der Burg einfanden, verschwand der Wilde Bernd wieder, denn er schaute sich das Spektakel lieber aus der Ferne an. Ob er es aus übermäßiger Vorsicht tat, ist nicht bekannt, doch als die Stadt fast verloren schien, griff der Wilde Bernd tatkräftig zu seiner Waffe und erlegte mit einem gezielten Schuss den Anführer der feindlichen Truppen, die sodann die Flucht ergriffen. Als ihn die dankbaren Nienborger für seine Tat adeln wollten und ihm drei Wünsche frei stellten, forderte der Wilde Bernd „Frie fisken, frie jagen und frie schieten in’n Grawen“, was ihm die Privilegien der Burgmänner übertrug, denn nur diese durften ihre Abwässer in den Graben des Schlosses leiten. Diese Wünsche erfüllten ihm die schmunzelnden Nienborger gerne. Der Käse „Münsterländer Wilder Bernd“ wird mit einem speziellen Eichenrindensud und mit feinem, zwei Jahre im Holzfass gelagerten, Dinkelkorn gepflegt. Dies verleiht ihm eine braun-schwarze Rinde und einen herzhaften, pikanten Teig. Der reine und ehrliche Korn mit seinem weichen Charakter veredelt das Ganze. Er wird auf einem kleinen Hof im Herzen Westfalens traditionell und ausschließlich unter Verwendung von Zutaten aus kontrolliert ökologischem Landbau hergestellt.